Minecraft

Alterseinstufung USK 6

Version 1.2.9.1

Offline spielbar
Temporär

Klötzchen für Klötzchen lassen sich zufällig generierte Welten neu konstruieren und entdecken, alleine oder gemeinsam mit anderen Spielern. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt: vom einfachen Zuhause bis hin zu riesigen Schlössern und Städten lässt sich alles bauen. Während im Kreativmodus mit unbegrenzten Ressourcen gespielt wird, müssen im Überlebensmodus gefährliche Kreaturen abgewehrt und Rohstoffe weiterverabietet werden.

Bedenkliche Inhalte

Der Überlebensmodus enthält leichte Gruseleffekte: In der Nacht greifen Zombies und Monster an, auch müssen mit dem Schwert Tiere getötet werden, um Fleisch und Leder nutzen zu können. Durch die abstrakte Darstellung in Pixelgrafik wirkt all das allerdings nicht wirklich bedrohlich - gerade jüngere Kinder könnten sich aber ängstigen. Hier empfiehlt sich der „Kreativmodus“, in dem sich z.B. die Dunkelheit deaktivieren lässt.

Verlinkungen und Social Media

Will man das Spiel mit anderen gemeinsam spielen, ist eine Registrierung für ein Xbox Live-Konto notwendig. Dazu muss die Minecraft-App verlassen werden: Es wird zur Installation der Xbox-App im Store aufgefordert. Weitere Links führen Kinder schnell aus der App heraus, zum Beispiel auf die für Kinder unübersichtliche englischsprachige Anbieterseite.

Nutzerinteraktion

Innerhalb der App lässt sich über einen Chat mit anderen Spielern kommunizieren. Um den Mehrspielermodus zu nutzen, muss zwingend ein Xbox Live bzw. Microsoft-Konto angelegt werden. Die Einrichtung ist kompliziert und sollte von einem Erwachsenen durchgeführt werden. Wollen Kinder die App nutzen, empfiehlt sich eine korrekte Altersangabe, weil über den Kinderaccount nur eingeschränkte Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Spielern zur Verfügung stehen.
Achtung: Diese Angaben beziehen sich ausschließlich auf die App, nicht aber auf das Online-Spiel.

App-Berechtigungen

Bei Android gibt es sogenannte Berechtigungsgruppen, die mehrere Berechtigungen zusammenfassen. Durch Updates können automatisch weitere Funktionen in jeder Gruppe hinzufügt werden, ohne dass der Nutzer erneut zustimmen muss. Die App (Version 1.2.11.4) fordert Zugriff auf:

  • Kontakte (Kontakte lesen; Konten auf dem Gerät suchen)
  • Telefon (Telefonstatus und Identität abrufen)
  • Speicher (SD-Karteninhalte bearbeiten oder löschen; SD-Karteninhalte lesen)
  • Sonstiges (Auf alle Netzwerke zugreifen; Google Play-Lizenzprüfung; Google Play-Rechnungsdienst; com.mojang.minecraftpe.permission.C2D_Message; Internetdaten erhalten; Vibrationsalarm steuern; Netzwerkverbindungen abrufen)

Die Berechtigungsgruppen „Kontakte“, „Speicher“ und „Telefon“ lassen sich in den Einstellungen von Smartphone oder Tablet wieder entziehen, werdern aber gar nicht von der App angefragt.

Datensendeverhalten

Die App nimmt Kontakt zum Marktforschungsunternehmen appsflyer.com auf und übermittelt neben allgemeinen Geräteinformationen wie z.B. Modellnummer und Android-Version auch spezifische Geräteinformationen wie z.B. den Batteriestatus, Benutzungsstatistiken wie z.B. das Installationsdatum und den eingestellten Schwierigkeitsgrad sowie eine Tracking-ID, durch die sich Nutzer bzw. Gerät eindeutig wiedererkennen lassen.

Umgang mit Nutzerdaten

Das Spiel lässt sich zwar auch ohne Registrierung nutzen, für den Mehrspielermodus allerdings, für den das Spiel explizit konzipiert wurde, muss eine Anmeldung über ein Xbox Live-Konto erfolgen. Bei der recht aufwendigen und umfangreichen Registrierung ist z.B. die Angabe einer Telefonnummer zur Kontobestätigung nötig. Neben dem Kinderaccount wird ein Erwachsenenkonto benötigt, um Eltern Kontrollmöglichkeiten wie z.B. die Verwaltung der Freundesliste einzuräumen. Dadurch müssen allerdings auch diverse sensible Daten sowohl vom Kind, als auch von den Eltern preisgegeben werden.